Geseker Zementverkehr

In den Jahren 2010 bis 2017 wurden die Geseker Zementwerke, zur Versorgung des Windenergieanlagenherstellers Enercon mit Klinkerzement in Aurich, von der Westfälischen Landeseisenbahn bedient und versorgt. Mit der Ausweitung der Zementverkehre zum Standort Enercon-Rothensee (Magdeburg) wurde das Dyckerhoff-Zementwerk "Fortuna" mit einbezogen und auch der seit 1998 stillgelegte Gleisanschluß zum Heidelberg-Zementwerk "Anneliese" wurde, zur Entlastung des Milke-Zementwerks, wieder reaktiviert. Mehrmals wöchentlich konnte somit die Bedienung der Geseker Zementwerke durch die Westfälische Landeseisenbahn auf dem Rest der ehemaligen Bahnstrecke nach Büren (Westf.) beobachtet werden. Bereits Mitte Juni 2017 war das Ende der Zementverladung beim Dyckerhoffwerk "Fortuna" beschlossene Sache und wurde umgehend eingestellt. Zum Jahresende 2017 endete auch die Verladung bei den Heidelberg-Zementwerken Anneliese und Milke. Somit gehört der Enercon-Zementverkehr von und nach Geseke wieder der Geschichte an. Für den EGP-Zementklinkerzug aus Berlin Greifswalderstraße (Lichtner Dyckerhoff-Betonwerk) übernahm die WLE für 2 Jahre, von Anfang 2014 bis Ende 2015, von Lippstadt Gbf den Transport nach Geseke zum Dyckerhoff-Zementwerk "Fortuna" und war für die Beladung und die Rangierarbeiten am Werk zuständig. Seitdem ist das Logistik Unternehmen C & K aus Erwitte für die Beladung und Rangierarbeiten an den Geseker Zementwerken zuständig und setzt dafür angemietete Lokomotiven der Westfälische Landeseisenbahn ein.